MASTURBIEREN

Vielleicht kennst du das: Du willst deiner Sexualpartnerin oder deinem Sexualpartner genau sagen oder zeigen, wo und wie du an deinem Intimbereich berührt werden möchtest.
Schließlich wäre es doch toll, wenn sie oder er dich so richtig nice zum Höhepunkt bringen würde.
Aber es ist wie verhext.
Egal, wie gut du erklärst: Entweder stimmt die millimetergenaue Position, der Druck oder die Bewegung nicht.
Es fühlt sich nicht so toll an, wie wenn du es dir selbst machst. Zum Orgasmus kommst du so auf keinen Fall.
Mit hoher Wahrscheinlichkeit zeigst du deinem Gegenüber das, was auch beim Solosex gut für dich funktioniert. Damit ist auch überhaupt nichts verkehrt.
Es kann nur sein, dass die andere Person das einfach gar nicht nicht genau so hinbekommen kann - schließlich fehlt ihr die viele Übung und das direkte Biofeedback.
Die Lösung? Du erweiterst deinen Erregungsmodus!
"Meinen was?"
Der Erregungsmodus ist die Art und Weise, wie du deine Erregung bis zum Höhepunkt steigerst. Das geht nämlich nicht nur auf dem einen Weg, den du seit Jahren (mal mehr, mal weniger intensiv) trainierst.
Viele Wege führen nach Rom. Nur muss man diese anderen Wege ein bisschen einüben.
"Und wie?"
Das nächste Mal, wenn du masturbierst, veränderst du ein paar kleine Dinge.
Das kann sein
- der Druck deiner Hand, Finger oder Gegenstände,
- die Geschwindigkeit deiner Bewegung oder
- der Ort der Stimulation!
Und Achtung: Das wird sich erstmal komisch und wahrscheinlich nicht sonderlich erregend anfühlen.
Je öfter du das aber machst, desto mehr gewöhnt sich dein Körper an die neuen und unterschiedlichen Berührungen.
Du brauchst Geduld und einige Übungseinheiten!
Irgendwann ist dein "Repertoire" so groß, dass sich auch Berührungen einer anderen Person richtig gut anfühlen - und dich sogar zum Höhepunkt bringen.